Kurban – wenn Opfer bringen glücklich macht

Kurban oder auch Kurban Bayrami ist die geläufige Bezeichnung für ein Opferfest. Bei diesem Fest werden Tiere geschlachtet und deren Fleisch an Menschen verteilt, die es brauchen. Helfen ist der wichtigste Aspekt beim Kurban Bayrami. Über das Internet ist es möglich, weltweit Spenden zum Fest zu erbringen.

Woher kommt die Bezeichnung „Kurban“?

Es ist nicht immer ganz einfach, Wörter auf Deutsch zu übersetzen. Grundsätzlich kann es helfen, hier eine Ableitung zu nutzen. Das klappt nicht immer. Wer beispielsweise das Wort „ile“, das Türkisch ist, auf Deutsch übersetzen möchte, der schwankt hier zwischen „mit“ oder „und“. Eine Ableitung ist nicht möglich. Bei Kurban funktioniert das dagegen ganz gut. So stammt das Wort von „qaruba“ ab. Hierbei handelt es sich um ein Verb aus dem Arabischen. Das Verb steht für die Kombination „sich nähern“. Es kann aber auch als „darbringen“ übersetzt werden. Kurban bezieht sich darauf, jemandem ein Opfer darzubringen.

Das Kurban Bayrami ist ein Opferfest, welches über vier Tage geht. Es wird im Laufe der Pilgerfahrt begangen und ist einer der rituellen Höhepunkte in diesem Zusammenhang. Ein Blick auf die Geschichte macht deutlich, dass dieses Fest bis zum Propheten Ibrahim zurückgeht. So sagt die Überlieferung, dass dieser seinen Sohn Ismael bereit war zu opfern, damit seine Gottesliebe dargestellt werden kann. Allein durch seinen Willen bestand er die göttliche Probe. Daraufhin befahl Allah ihm, seinen Sohn nicht zu töten. Als Opfergabe wurde Ibrahim ein Widder geschenkt. Als Dank für die Barmherzigkeit von Allah wird das Kurban Bayrami gefeiert.

Was passiert beim Kurban Bayrami?

Das Opferfest wird als Dank für Allah gefeiert. Das Zentrum ist die rituelle Schächtung der Tiere. Alle Muslime, die finanziell in der Lage sind, sollen ein Tier opfern. Die Opfergabe wird dann zum Teil an Mitmenschen abgegeben, die bedürftig sind. Das restliche Fleisch geht an Bekannte, Familie sowie Freunde. Mit der Opfergabe zeigt ein Muslim, dass er sich Allah unterwirft und ihm dankbar ist. Es gibt bestimmte Regeln und Vorgaben, die bei der Opfergabe beachtet werden müssen.

Das Ziel der Opfergabe ist es, die Solidarität in der Gemeinschaft aufrecht zu halten. Soziale Gerechtigkeit ist ein wichtiger Faktor im Islam. In einigen Regionen ist die Zahl der Bedürftigen, die keine Möglichkeit haben, Fleisch zu bekommen, sehr hoch. Das Gefühl der Gemeinschaft zu und auch nach einem Opferfest ist hier ganz besonders gross.

Menschen, die wohlhabend sind, sorgen mit dem Opferfest dafür, dass sie nicht von einem krankhaften Geiz befallen werden. Das Teilen und Helfen ist ein guter Punkt, um sich selbst zu schützen. Doch auch die Bedürftigen sollen durch das Opferfest lernen. Für sie geht es darum, nicht den Pessimismus die Oberhand gewinnen zu lassen. Die Welt ist nicht grundsätzlich schlecht und ungerecht und nicht alle Wohlhabenden sind geizig.

Wer sollte ein Opfertier zur Verfügung stellen?

Auch in Bezug darauf, wer eine Opfergabe erbringen sollte, gibt es klare Angaben. So sollen alle Menschen, die mindestens 18 Gramm Gold oder etwas Gleichwertiges besitzen, ein Opfer bringen. Dies gilt unabhängig von Schulden oder auch von der Deckung der grundlegenden Bedürfnisse. Diese müssen bedient werden. Das Opfertier ist ein Symbol und dient als Dankbarkeit Allah gegenüber, der ihm den Besitz gegeben hat.

Die Spende zum Kurban

Über Seiten im Internet, wie beispielsweise Facebook, ist die ganze Welt miteinander verknüpft. Nicht alle Muslime haben die Möglichkeit, das Opferfest zu feiern. Sie können aber dennoch mit einer Spende helfen und das oft sogar, ohne sich irgendwo anmelden zu müssen. So ist auch der Datenschutz gewährleistet. Wer sich also beispielsweise in der Schweiz befindet und nicht die Möglichkeit hat, zum Opferfest ein Tier zu opfern, der kann das Internet für eine Spende nutzen. Organisationen, wie Relief und Islamic, bieten hier die Spendenmöglichkeit.

Direkte Hilfe über muslimehelfen.org

Auch die humanitäre Hilfsorganisation muslimehelfen.org bietet die Möglichkeit, ein Kurban durchzuführen. Eine eigenhändige Schächtung ist in der Schweiz so gut wie nicht möglich. Das heisst jedoch nicht, dass Muslime auf den Kurban verzichten müssen. Die Hilfsorganisation hat gut 20 Jahre Erfahrung und stellen so sicher, dass der Kurban korrekt verteilt wird. Eine Spende beinhaltet in diesem Fall nicht nu rein Opfertier. Neben dem Opfertier sind auch die Schächtung und Zerteilung sowie der Transport, die Ermittlung der Bedürftigen und die Verteilung enthalten. Zudem werden die Verwaltungskosten der Tiere mit abgedeckt. Wer noch Fragen hat, kann online Kontakt mit der Hilfsorganisation aufnehmen. Mit wenig Aufwand ist es also möglich, eine Opfergabe zu bringen und damit bedürftigen Menschen zu helfen. Möglichkeiten sind beispielsweise die Nutzung von einem Spendenformular, einem Zahlschein oder auch über einen Anruf.

Warum sollte ich ein Kurban erbringen?

Eine Opfergabe ist grundsätzlich natürlich eine freiwillige Sache. Sie ist aber auch ein Zeichen für die Dankbarkeit gegenüber dem eigenen Reichtum. Reichtum muss sich dabei nicht immer in einer hohen Zahl auf dem Konto spiegeln. Menschen sind auch dann bereits reich, wenn sie einfach ausreichen Geld haben, um ein Dach über dem Kopf zu zahlen, Essen zu bekommen und genug Kleidung zu haben. Oft fällt es jedoch schwer, sich diesen Reichtum auch immer wieder vor Augen zu halten. Hier kann es durchaus helfen, sich auf seine Wurzeln und die Barmherzigkeit von Gott zu besinnen. Das Kurban Bayrami ist hier eine gute Gelegenheit. Dank der Möglichkeit, über Hilfsorganisationen das Opfer auch durchaus über eine finanzielle Spende zu erbringen.

Oft sind es nur kleine Dinge, die für andere Menschen eine grosse Bedeutung haben. Fleisch zu bekommen, dieses essen zu können und für einige Tage keinen Hunger mehr zu verspüren, gehört hier mit dazu.

Eine Opfergabe ist grundsätzlich natürlich eine freiwillige Sache. Sie ist aber auch ein Zeichen für die Dankbarkeit gegenüber dem eigenen Reichtum. Reichtum muss sich dabei nicht immer in einer hohen Zahl auf dem Konto spiegeln. Menschen sind auch dann bereits reich, wenn sie einfach ausreichen Geld haben, um ein Dach über dem Kopf zu zahlen, Essen zu bekommen und genug Kleidung zu haben. Oft fällt es jedoch schwer, sich diesen Reichtum auch immer wieder vor Augen zu halten. Hier kann es durchaus helfen, sich auf seine Wurzeln und die Barmherzigkeit von Gott zu besinnen. Das Kurban Bayrami ist hier eine gute Gelegenheit. Dank der Möglichkeit, über Hilfsorganisationen das Opfer auch durchaus über eine finanzielle Spende zu erbringen.

Oft sind es nur kleine Dinge, die für andere Menschen eine grosse Bedeutung haben. Fleisch zu bekommen, dieses essen zu können und für einige Tage keinen Hunger mehr zu verspüren, gehört hier mit dazu.

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